{ Kinder von Heute }

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Umgebung auf, die sehr stark von IT geprägt und beeinflusst ist. Nahezu jeder Haushalt hat einen Internetanschluss, Filme und Serien werden bereits in großem Teil „on demand“ gestreamt, Oma und Opa können sich mit ihren Enkeln immer und jederzeit mittels Videotelefonie sehen bzw. miteinander kommunizieren, das Hörbuch wird über das Tablet erworben, der Einkauf findet immer häufiger „Online“ statt und „Alexa“ macht das Licht mittels Sprachsteuerung an/aus.

Was für Erwachsene erst einmal gewöhnungsbedürftig erscheint, wird von den meisten Kindern und Jugendlichen ohne Berührungsängste untersucht und genutzt. Für Kinder und Jugendliche wird somit die Nutzung von Smartphones, Tablets, Apps usw. zur Selbstverständlichkeit und bildet die elementare Grundlage in Bezug auf die tägliche Kommunikation sowie Informationsbeschaffung und -bereitstellung. Die Verschmelzung von Spielzeug und Technik oder das Erlernen von Themen mittels digitaler Medien tritt immer stärker in den Vordergrund. Auf der anderen Seite wird Eltern heute mehr denn je im Alltag abverlangt und die innere Unsicherheit, ob das eigene Kind auch das Richtige im Umgang mit neuen Technologien lernt und versteht, spielt eine immer größere Rolle.

{ Arbeitswelt von Morgen }

Internet of Things (IoT), Blockchain, Künstliche Intelligenz, Big data und viele weitere Begriffe bilden zukünftig die Grundlage bzw. sind elementarer Bestandteil von digitalen Geschäftsmodellen.

Software, Roboter und intelligente Systeme werden immer stärker in der Arbeitswelt Einzug halten. Bereits heute herrscht ein akuter Fachkräftemangel im IT-Sektor, der sich in den kommenden Jahren weiter dramatisch erhöhen wird. Die Entwicklung von Applikationen (unabhängig ob webbasierte oder hardwarenahe Softwarelösungen) gehört dabei zu einem der wichtigsten Grundlagen, da die Digitalisierung vor allem den Wandel zu elektronisch gestützten Geschäftsprozessen forciert.

{ Neue Technologien verstehen }

Um den Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt erfolgreich zu begegnen, müssen Kinder und Jugendliche sich nicht nur mit dem Einsatz neuer Technologien auseinandersetzen, sondern diese vor allem bis zu einem gewissen Grad „verstehen“.

{ Programmieren lernen }

Die Anzahl an vorhanden Programmiersprachen ist enorm hoch. Welche Programmiersprache die Richtige ist hängt auch immer vom Einsatzzweck und den Anforderungen ab. Eines haben jedoch alle Programmiersprachen gemeinsam: Sie basieren auf logischen Datenstrukturen und Algorithmen!

Diese Grundlagen können Kinder spielend z.B. mit Scratch lernen. Die Nutzung von grafischen Oberflächen und das Experimentieren stehen hierbei im Vordergrund. Kinder lernen dabei die jeweiligen Methoden spielerisch anzuwenden. Damit wird die Basis geschaffen, um mit einer ersten Programmiersprache zu starten.

Die zuvor erlernten Grundbausteine und Denkweisen können Heranwachsende durch das erstmalige Erlernen einer „richtigen“ Programmiersprache in „echten“ Code umsetzen. Dies kann in Form von kleinen Programmen bis hin zur Entwicklung von umfangreicheren Benutzeroberflächen gehen.